Malta – allein der Name klingt schon nach Sonne, kristallklarem Wasser und jahrtausendealter Geschichte, oder? Kein Wunder, dass dieses kleine Mittelmeerjuwel so viele von uns in seinen Bann zieht.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man sich hier verliebt! Doch bei jeder Reiseplanung kommt unweigerlich die Frage auf: Wie steht es eigentlich um die Sicherheit vor Ort?
Man hört viel Unterschiedliches, und gerade als jemand, der die Insel oft besucht hat, kann ich euch versichern: Malta ist generell ein sehr sicheres Reiseziel.
Dennoch gibt es, wie überall, ein paar Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte, um seinen Urlaub wirklich unbeschwert zu genießen und sich rundum wohlzufühlen.
Lasst uns die aktuelle Sicherheitslage in Malta gemeinsam ganz genau unter die Lupe nehmen!
Allgemeine Sicherheit im Alltag: Mein Blick hinter die Kulissen
Kriminalität im Überblick: Keine Angst vor großen Zahlen
Malta ist wirklich ein Fleckchen Erde, wo man sich, gerade im Vergleich zu vielen europäischen Großstädten, ziemlich sicher fühlen kann. Als jemand, der regelmäßig auf der Insel unterwegs ist, merke ich immer wieder, wie entspannt die Atmosphäre hier ist.
Die Kriminalitätsrate ist glücklicherweise niedrig, und schwere Verbrechen sind äußerst selten. Man kann sich tagsüber und auch abends ohne große Bedenken frei bewegen.
Das ist wirklich ein großer Pluspunkt, der Malta so attraktiv macht, besonders für Familien oder Alleinreisende, die ein bisschen mehr Ruhe suchen. Ich habe selbst schon oft gespürt, wie wohltuend diese Grundsicherheit ist, wenn man einfach mal abschalten und die Umgebung genießen möchte, ohne ständig auf der Hut sein zu müssen.
Klar, man sollte immer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit bewahren, aber die Angst, dass einem etwas Schlimmes widerfährt, ist hier definitiv unbegründeter als anderswo.
Das Land profitiert von seiner Insellage und der relativ geringen Bevölkerungsdichte, was sich positiv auf das Sicherheitsgefühl auswirkt. Die Menschen sind hier generell sehr offen und hilfsbereit, was das Gefühl der Geborgenheit zusätzlich verstärkt.
Ich persönlich habe mich nie bedroht gefühlt, nicht einmal, wenn ich nachts alleine unterwegs war. Diese Grundstimmung der Sicherheit trägt enorm dazu bei, dass Malta für mich immer wieder ein Sehnsuchtsort ist, an den ich gerne zurückkehre.
Persönliche Erfahrungen: Vertrauen ist gut, Aufmerksamkeit besser
Trotz der allgemeinen Sicherheit rate ich immer dazu, einen gesunden Menschenverstand zu bewahren. Das ist keine Besonderheit Maltas, sondern eine goldene Regel für jede Reise, oder?
Ich habe selbst erlebt, wie leicht man in Urlaubsstimmung die Vorsicht vergisst. Lass niemals deine Tasche unbeaufsichtigt am Strand liegen, vor allem nicht, wenn du ins Wasser gehst.
Auch das Portemonnaie oder das Smartphone in der hinteren Hosentasche sind immer eine Einladung für Langfinger, besonders in belebten Gegenden wie Valletta oder St.
Julian’s. Mir ist aufgefallen, dass an touristischen Hotspots die Gelegenheitsdiebstähle zwar nicht überhandnehmen, aber doch vorkommen können. Es ist einfach eine Frage des Respekts vor dem eigenen Eigentum und der Vermeidung unnötiger Risiken.
Ich persönlich trage meine Wertsachen immer in einer Bauchtasche unter der Kleidung oder in einer Umhängetasche, die ich fest im Blick habe. Und wenn ich meine Geldbörse dabei habe, dann nie mit zu viel Bargeld.
Lieber öfter mal am Automaten abheben, das ist sicherer und man läuft nicht Gefahr, bei einem Verlust alles zu verlieren. Diese kleinen Angewohnheiten kosten kaum Mühe, können aber großen Ärger ersparen.
Denk daran: Du bist im Urlaub, um zu entspannen, nicht um dich mit gestohlenen Papieren herumzuschlagen!
Vorsicht ist besser als Nachsicht: Typische Touristenfallen
Taschendiebstahl und Kleinkriminalität: Wo man besonders aufpassen sollte
Auch wenn Malta generell sehr sicher ist, gibt es doch ein paar Ecken, wo man seine Augen lieber etwas wacher halten sollte. Vor allem in den großen Menschenmengen, die sich durch die Gassen von Valletta schieben, oder auf den Märkten, da sind Taschendiebe leider nicht ganz auszuschließen.
Ich habe selbst schon gesehen, wie geschickt manche Leute sein können. Das ist kein massives Problem, aber es ist eben so, dass, wo viele Touristen sind, auch diejenigen sind, die daraus Kapital schlagen wollen.
Besonders aufpassen würde ich in Bussen, wenn es richtig voll ist, oder auch an Bushaltestellen, wo man leicht abgelenkt ist. Mir ist immer wichtig, meine Tasche geschlossen zu halten und sie eng am Körper zu tragen.
Und ganz ehrlich, das teure Schmuckstück oder die auffällige Markentasche können ruhig mal zu Hause bleiben. Je weniger man hat, was Begehrlichkeiten weckt, desto besser.
Es geht nicht darum, paranoid zu sein, sondern einfach darum, sich der Situation bewusst zu sein. Die meisten Malteser sind unglaublich ehrlich und hilfsbereit, aber wie überall gibt es eben schwarze Schafe, die versuchen, die Unaufmerksamkeit von Reisenden auszunutzen.
Lieber einmal mehr hingeschaut als hinterher das Nachsehen gehabt, oder?
Betrugsmaschen: Wenn das Angebot zu gut klingt
Im Bereich der Betrugsmaschen ist Malta relativ unauffällig, aber es gibt dennoch ein paar Dinge, auf die man achten sollte, besonders wenn man ein Auto mietet oder in bestimmten Restaurants unterwegs ist.
Ich habe von Freunden gehört, die bei der Autoübergabe kleine Mängel übersehen haben und dann bei der Rückgabe dafür zur Kasse gebeten wurden. Daher ist mein Tipp: Immer Fotos vom Auto machen, bevor man losfährt, und jeden noch so kleinen Kratzer dokumentieren.
Das schafft Klarheit und schützt vor unliebsamen Überraschungen. Auch bei Taxifahrten ist Vorsicht geboten, besonders wenn man sich nicht auf einen Festpreis geeinigt hat.
Mir selbst ist es mal passiert, dass ein Taxifahrer einen “Touristenpreis” verlangte, der deutlich über dem Üblichen lag. Seitdem frage ich immer im Voraus nach dem Preis oder nutze Fahrdienste mit App, wo der Preis transparent ist.
Und wenn euch jemand auf der Straße ein “super Schnäppchen” für eine Führung oder eine Bootsfahrt andrehen will, seid skeptisch. Oft sind das überteuerte Angebote oder die Leistung entspricht nicht dem Versprochenen.
Meiner Erfahrung nach ist es immer besser, sich an etablierte Anbieter zu halten oder Empfehlungen von Einheimischen oder dem Hotelpersonal einzuholen.
Ein bisschen Misstrauen schadet nie, wenn es darum geht, das hart verdiente Urlaubsgeld zu schützen.
Nachtleben auf Malta: Feiern mit Verstand
Paceville & Co.: Wo die Party steigt und wie man sicher bleibt
Das Nachtleben auf Malta ist legendär, besonders in Paceville in St. Julian’s. Hier pulsiert das Leben, die Musik dröhnt aus den Clubs, und die Straßen sind voller Menschen.
Es ist ein unglaublicher Spaß, aber gerade in so einer ausgelassenen Atmosphäre sollte man seine Sinne beisammenhalten. Mir ist aufgefallen, dass es in Paceville, wie in jedem großen Partyviertel, auch mal zu kleineren Rangeleien oder verbalen Auseinandersetzungen kommen kann, besonders wenn viel Alkohol im Spiel ist.
Meine persönliche Regel ist: Halte dich von Gruppen fern, die Streit suchen, und versuch, immer eine Begleitung zu haben, besonders, wenn du etwas getrunken hast.
Getränke solltest du niemals unbeaufsichtigt lassen, das ist eine ganz grundlegende Sicherheitsmaßnahme, die ich überall auf der Welt beherzige. Es gibt leider immer wieder Berichte von sogenannten “Spiking”-Vorfällen, auch wenn sie auf Malta nicht übermäßig häufig sind.
Die Bars und Clubs haben Security, aber die können nicht überall gleichzeitig sein. Also, feiert ausgelassen, genießt die Stimmung, aber verliert nicht den Blick für eure Umgebung und eure eigene Sicherheit.
Ein bisschen Vorsicht schadet nie, und der Spaß wird dadurch ja nicht weniger!
Alkoholkonsum und persönliche Grenzen: Sei dir deiner bewusst
Gerade im Urlaub neigt man dazu, mal über die Stränge zu schlagen, und ein paar Drinks mehr können schnell dazu führen, dass man unvorsichtig wird. Ich habe selbst schon erlebt, wie schnell das passieren kann, wenn die Stimmung gut ist und man sich in Sicherheit wiegt.
Aber genau dann ist es wichtig, seine persönlichen Grenzen zu kennen und nicht zu überschreiten. Übermäßiger Alkoholkonsum kann nicht nur die eigene Urteilsfähigkeit trüben, sondern macht dich auch zu einem leichteren Ziel für potenzielle Diebe oder andere unangenehme Situationen.
Trink verantwortungsbewusst, und wenn du merkst, dass du genug hast, dann hör auf. Es ist auch ratsam, immer ein Auge auf die Getränkepreise zu haben, denn in manchen Touristenbars können die schon mal ordentlich in die Höhe schnellen.
Ein guter Tipp von mir: Wechsel dich mit Wasser ab, das hält dich hydriert und hilft, den Überblick zu behalten. Und wenn du mit Freunden unterwegs bist, achtet aufeinander.
Ein starker Zusammenhalt ist die beste Absicherung im Nachtleben. Das gilt nicht nur für Malta, sondern für jede Partynacht, die man in vollen Zügen genießen möchte, ohne am nächsten Tag böse Überraschungen zu erleben.
Unterwegs auf der Insel: Verkehr und Mobilität
Linksverkehr und Fahrweise: Eine Herausforderung für viele
Der Linksverkehr auf Malta ist für viele Festlandeuropäer erstmal eine Umstellung, und das kann am Anfang ganz schön verwirrend sein. Ich erinnere mich noch an meine erste Fahrt als Beifahrerin – es fühlte sich an, als würden wir ständig auf der falschen Seite fahren!
Wenn du planst, ein Auto zu mieten, sei dir bewusst, dass das Fahren auf Malta nicht nur wegen des Linksverkehrs gewöhnungsbedürftig ist. Die Straßen sind oft eng, kurvig, und die Malteser haben einen eher “dynamischen” Fahrstil.
Hupen ist hier eher eine Kommunikationsform als ein Zeichen von Aggression, das muss man lernen zu verstehen. Ich würde jedem empfehlen, der sich unsicher fühlt, lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen oder ein Taxi zu nehmen.
Selbst erfahrene Autofahrer berichten, dass der Verkehr hier eine echte Herausforderung sein kann, besonders in den Stoßzeiten rund um Valletta und Sliema.
Denk auch daran, dass die Beschilderung manchmal etwas chaotisch wirken kann und Schlaglöcher keine Seltenheit sind. Fahre defensiv, lass dich nicht provozieren und plane für Fahrten immer etwas mehr Zeit ein.
Es geht ja schließlich darum, entspannt anzukommen und nicht darum, Rekorde zu brechen.
Öffentliche Verkehrsmittel und Taxis: Die besten Optionen
Glücklicherweise verfügt Malta über ein recht gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem Bussen, die die meisten Orte der Insel anfahren.
Das ist für mich oft die bevorzugte Methode, um von A nach B zu kommen. Die Busse sind zwar manchmal etwas älter und können in der Hochsaison sehr voll werden, aber sie sind eine günstige und umweltfreundliche Alternative zum Mietwagen.
Man kann sich Tages- oder Wochentickets kaufen, was super praktisch ist. Ich habe mit den Bussen fast die ganze Insel erkundet und es als entspannte Art empfunden, Land und Leute kennenzulernen.
Für kürzere Strecken oder wenn es mal schneller gehen muss, sind Taxis eine gute Wahl, aber wie bereits erwähnt, immer den Preis vorher klären! Alternativ gibt es auch Fahrdienste wie Bolt oder Uber, die auf Malta sehr verbreitet sind.

Die sind meist günstiger als reguläre Taxis und bieten den Vorteil, dass man den Fahrpreis und die Route schon vorab in der App sieht. Das schafft Transparenz und gibt ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit.
Egal, ob Bus oder Taxi, beide Optionen sind meist eine sorgenfreiere Alternative zum Selbstfahren, wenn man den Linksverkehr und die Fahrweise der Malteser nicht gewohnt ist.
Naturgewalten und Gesundheitsvorsorge: Was man wissen sollte
Sonne, Meer und Strömungen: Den Elementen mit Respekt begegnen
Malta ist gesegnet mit unglaublich viel Sonne und einem wunderschönen Meer, aber gerade diese Naturschönheiten bergen auch Risiken, die man nicht unterschätzen sollte.
Ich habe selbst schon erlebt, wie schnell man einen Sonnenbrand bekommt, wenn man nicht aufpasst, und ein Sonnenstich ist wirklich kein Spaß. Sonnenschutz mit hohem Faktor, eine Kopfbedeckung und ausreichend Trinken sind absolut essenziell, besonders in den heißen Sommermonaten.
Und das Mittelmeer kann tückisch sein. Auch wenn es oft ruhig aussieht, können an manchen Küstenabschnitten starke Unterströmungen herrschen, die selbst geübte Schwimmer überraschen können.
Haltet Ausschau nach Warnschildern und fragt im Zweifel die Einheimischen oder Bademeister. Ich persönlich gehe nur an bewachten Stränden schwimmen oder dort, wo ich die Gegebenheiten gut kenne.
Quallen können saisonal ebenfalls ein Thema sein, manche Arten können recht schmerzhafte Stiche verursachen. Es ist immer gut, eine kleine Reiseapotheke dabei zu haben, die auch Mittel gegen Sonnenbrand oder Insektenstiche enthält.
Mit ein bisschen Vorsicht und Respekt vor den Elementen steht einem ungetrübten Badevergnügen aber nichts im Wege.
Medizinische Versorgung: Für den Ernstfall gewappnet sein
Die medizinische Versorgung auf Malta ist generell gut und entspricht europäischen Standards. Das ist eine große Erleichterung, denn im Krankheitsfall möchte man sich keine Sorgen machen müssen.
Es gibt sowohl öffentliche Krankenhäuser als auch private Kliniken, die gut ausgestattet sind. Ich rate aber dringend dazu, vor der Reise eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Auch wenn die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) grundlegende Leistungen abdeckt, kann es sein, dass man bei privaten Behandlungen oder einem notwendigen Rücktransport selbst zahlen muss.
Mir ist es wichtig, für den Fall der Fälle abgesichert zu sein. Apotheken findet man auf Malta recht häufig, und viele Apotheker sprechen auch Englisch.
Sie können oft bei kleineren Beschwerden direkt helfen und rezeptfreie Medikamente empfehlen. Wenn du auf bestimmte Medikamente angewiesen bist, nimm unbedingt ausreichend davon mit und bewahre sie im Handgepäck auf.
Ein ärztliches Attest kann im Falle einer Kontrolle am Flughafen hilfreich sein. So kannst du deinen Urlaub unbeschwert genießen, da du weißt, dass du im Notfall gut versorgt bist.
| Kategorie | Wichtige Informationen und Tipps |
|---|---|
| Notrufnummern |
|
| Verkehr |
|
| Persönliche Sicherheit |
|
| Gesundheit |
|
| Geld & Wertgegenstände |
|
Frauen unterwegs: Ein besonderer Blickwinkel
Solo-Reisende und Gruppen: Sicherheitstipps für Frauen
Als Frau, die schon oft alleine oder mit Freundinnen gereist ist, weiß ich, dass das Thema Sicherheit oft noch mal einen anderen Stellenwert bekommt. Auf Malta habe ich mich persönlich immer sehr sicher gefühlt, auch wenn ich abends alleine unterwegs war.
Die maltesische Gesellschaft ist traditionell eher konservativ und respektvoll, was sich auch im Umgang mit Frauen widerspiegelt. Dennoch ist es, wie überall auf der Welt, ratsam, ein paar grundlegende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
Wenn du alleine unterwegs bist, versuch, nicht zu spät in der Nacht an abgelegenen Orten herumzulaufen. Ich persönlich bevorzuge es, nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi oder einen Fahrdienst zu nehmen, wenn ich größere Strecken zurücklegen muss, anstatt auf dunklen Nebenstraßen zu laufen.
Das gibt mir einfach ein besseres Gefühl. In größeren Touristengebieten wie St. Julian’s oder Sliema ist immer viel los, da kann man sich auch abends noch relativ unbeschwert bewegen.
Kleidungstechnisch gibt es auf Malta keine strengen Regeln, aber in Kirchen oder religiösen Stätten sollte man Schultern und Knie bedeckt halten, das ist einfach eine Frage des Respekts und hat nichts mit Sicherheit zu tun.
Umgang mit Belästigung: Grenzen setzen und Hilfe suchen
Auch wenn Malta ein sicheres Land ist, kann es wie überall mal zu unerwünschter Aufmerksamkeit oder verbalen Belästigungen kommen. Ich selbst habe das zum Glück selten erlebt, aber es kann passieren.
Mein Tipp ist dann immer: Ignorieren oder klar und deutlich “No!” sagen. Die meisten Männer auf Malta sind sehr respektvoll, aber es gibt natürlich immer Ausnahmen.
Wenn du dich unwohl fühlst oder belästigt wirst, zögere nicht, Hilfe zu suchen. Geh in ein Geschäft, sprich andere Passanten an oder wende dich an die Polizei.
Die Malteser sind sehr hilfsbereit und werden dir zur Seite stehen. Es ist wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen und diese auch klar zu kommunizieren.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein selbstbewusstes Auftreten oft schon ausreicht, um potenzielle “Störenfriede” in ihre Schranken zu weisen. Und wenn du mit Freundinnen unterwegs bist, achtet aufeinander und geht niemals alleine nach Hause, wenn ihr euch unsicher fühlt.
Lieber ein paar Euro mehr für ein Taxi ausgeben, als sich einem unnötigen Risiko auszusetzen. Die Sicherheit und das Wohlbefinden sollten immer an erster Stelle stehen, damit der Urlaub in vollen Zügen genossen werden kann.
Notfälle und Ansprechpartner: Für den Fall der Fälle
Wichtige Rufnummern: Immer griffbereit haben
Auch wenn man sich im Urlaub natürlich keine Gedanken über Notfälle machen möchte, ist es doch ungemein beruhigend zu wissen, dass man für den Fall der Fälle gut vorbereitet ist.
Mir ist es wichtig, die wichtigsten Rufnummern immer parat zu haben, entweder als Notiz im Handy oder klassisch auf einem Zettel im Portemonnaie. Die wichtigste Nummer ist die 112, das ist die europäische Notrufnummer, die dich mit Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr verbindet.
Die funktioniert auf Malta genauso zuverlässig wie in Deutschland. Darüber hinaus ist es hilfreich, die direkte Nummer der Polizei in Malta zu kennen, falls es sich um einen nicht so dringenden Fall handelt oder du spezifische Informationen benötigst.
Auch die Notaufnahme des Mater Dei Hospitals, dem größten Krankenhaus der Insel, ist eine Nummer, die man im Hinterkopf haben sollte. Es schafft einfach ein gutes Gefühl der Sicherheit, wenn man weiß, wo man anrufen kann, wenn wirklich mal etwas sein sollte.
Ich habe diese Nummern immer in meinem Telefon gespeichert, zusammen mit den Kontaktdaten meines Hotels und meiner Reiseversicherung. So bin ich für jede Situation gewappnet und kann im Ernstfall schnell reagieren, ohne lange suchen zu müssen.
Deutsche Botschaft und Konsulate: Dein Anker im Ausland
Für uns Deutsche ist es beruhigend zu wissen, dass wir im Ausland immer einen Ansprechpartner haben: die Deutsche Botschaft. Auf Malta gibt es zwar keine eigene Botschaft, aber ein Honorarkonsulat in Valletta, das uns deutschen Staatsbürgern bei vielen Angelegenheiten helfen kann.
Ob du deinen Reisepass verloren hast, juristische Unterstützung benötigst oder in eine unerwartete Notlage geraten bist – die konsularische Vertretung ist für uns da.
Ich habe die Kontaktdaten immer in meiner Reisecheckliste notiert. Es ist wichtig zu wissen, dass sie bei Fragen zu Visa oder Einreisebestimmungen Auskunft geben können und auch bei der Beschaffung von Ersatzdokumenten behilflich sind.
Natürlich ist die Botschaft kein Reisebüro, aber sie ist eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um ernsthafte Probleme geht, die man im Ausland vielleicht nicht alleine lösen kann.
Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass man einen deutschen Ansprechpartner hat, der die lokalen Gegebenheiten kennt und vermitteln kann. Hoffen wir, dass du diese Nummer nie brauchst, aber es ist gut, sie zu haben!
Zum Abschluss meiner Malta-Erfahrung
Malta hat in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz eingenommen, und ich hoffe, dieser Einblick in die Insel hat euch gezeigt, dass man sich hier wirklich wohlfühlen kann. Die Insel ist ein wahres Paradies, das mit einer entspannten Lebensart und einer hohen Grundsicherheit begeistert. Es ist diese Mischung aus mediterranem Flair und einem Gefühl der Geborgenheit, das mich immer wieder aufs Neue faszistert und an diesen wunderschönen Ort zurückkehren lässt. Ich persönlich habe hier unzählige wunderbare Momente erlebt, sei es beim Erkunden der historischen Gassen von Valletta oder beim Entspannen an einer der vielen idyllischen Buchten. Man spürt einfach, wie die Einheimischen ihre Insel lieben und diese positive Energie an Besucher weitergeben. Meine Erlebnisse haben mir gezeigt, dass mit ein wenig Achtsamkeit und dem nötigen Respekt vor den lokalen Gegebenheiten einer unvergesslichen und vor allem sicheren Reise nichts im Wege steht. Packt eure Koffer und lasst euch von Malta verzaubern – ihr werdet es nicht bereuen, das verspreche ich euch aus tiefstem Herzen!
Wissenswertes für eure sorgenfreie Malta-Reise
Damit eure Zeit auf Malta genauso unvergesslich wird wie meine, habe ich hier noch ein paar ganz persönliche Herzens-Tipps und Infos für euch gesammelt, die euch helfen sollen, entspannt und sicher durch euren Urlaub zu kommen. Es sind die Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied machen und die Reise zu einem echten Erlebnis werden lassen.
1. Sonnenschutz ist das A und O: Die maltesische Sonne ist wunderschön, aber auch intensiv. Ich habe selbst schon erlebt, wie schnell man sich einen Sonnenbrand holt. Creme dich großzügig mit hohem Lichtschutzfaktor ein, trage eine Kopfbedeckung und halte dich in der Mittagshitze lieber im Schatten auf. Genug trinken ist dabei genauso wichtig, damit der Kreislauf stabil bleibt.
2. Linksverkehr braucht Aufmerksamkeit: Wenn ihr ein Auto mietet, denkt immer daran: Hier fährt man links! Das kann am Anfang etwas ungewohnt sein. Fahrt defensiv und lasst euch nicht hetzen. Ich persönlich steige, wenn ich nicht das Gefühl habe, mich hundertprozentig sicher zu fühlen, lieber auf die praktischen Busse oder Fahrdienste um, das ist oft stressfreier.
3. Wertsachen immer im Blick behalten: Auch wenn Malta sehr sicher ist, gilt die Faustregel: Was glänzt, weckt Begehrlichkeiten. Lasst eure Tasche am Strand nicht unbeaufsichtigt und tragt euer Portemonnaie sicher am Körper. Mir ist es wichtig, nur das Nötigste mitzunehmen, um im Falle eines Verlustes nicht vor einem Berg von Problemen zu stehen.
4. Notrufnummern im Handy speichern: Die europäische Notrufnummer 112 funktioniert auch auf Malta einwandfrei und verbindet euch mit Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen. Es ist ein beruhigendes Gefühl, diese Nummer immer griffbereit zu haben, auch wenn man sie hoffentlich niemals braucht. Lieber einmal zu viel gespeichert als im Ernstfall zu suchen.
5. Auslandskrankenversicherung nicht vergessen: Eine gute Reisekrankenversicherung ist meiner Meinung nach unverzichtbar. Auch wenn die medizinische Versorgung auf Malta gut ist, können bei privaten Behandlungen oder einem Rücktransport hohe Kosten entstehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, denn es gibt nichts Schlimmeres, als im Urlaub krank zu werden und sich dann noch um die Rechnung sorgen zu müssen.
Deine Sicherheit auf Malta: Mein Fazit
Nach all meinen Reisen und den vielen Erfahrungen, die ich auf Malta sammeln durfte, kann ich euch nur eines mit auf den Weg geben: Malta ist ein fantastisches Reiseziel, das sich durch eine bemerkenswerte Sicherheit auszeichnet. Natürlich ist, wie überall auf der Welt, ein gesundes Maß an Vorsicht und Aufmerksamkeit angebracht. Wenn ihr eure Wertsachen gut im Auge behaltet, im Straßenverkehr achtsam seid und im Nachtleben verantwortungsbewusst agiert, steht eurem unbeschwerten Urlaub absolut nichts im Wege. Die freundlichen Menschen, die geringe Kriminalitätsrate und die gute Infrastruktur tragen maßgeblich dazu bei, dass man sich auf der Insel rundum sicher und willkommen fühlt. Ich hoffe wirklich, dass ihr die Schönheit und Gastfreundschaft Maltas in vollen Zügen genießen könnt und mit vielen positiven Erinnerungen nach Hause kommt. Vertraut auf euer Bauchgefühl, seid offen für Neues und lasst euch von dieser Perle im Mittelmeer verzaubern!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: allen für Touristen, die man kennen sollte?
A: 1: Das ist eine superwichtige Frage, die ich auch immer zuerst stelle, wenn ich an einen neuen Ort reise! Und ich kann euch aus eigener Erfahrung versichern: Malta ist generell wirklich ein sehr, sehr sicheres Reiseziel.
Ich bin dort unzählige Male gewesen und habe mich eigentlich immer wohlgefühlt, selbst wenn ich abends mal allein unterwegs war. Man muss sich keine großen Sorgen machen, wie das vielleicht in manch anderen Metropolen der Fall ist.
Allerdings gibt es, wie in jedem beliebten Urlaubsgebiet, auch hier ein paar Dinge, die man im Hinterkopf behalten sollte. Die größte “Falle”, wenn man es so nennen möchte, ist tatsächlich die Kleinkriminalität.
In touristischen Hotspots wie Vallettas belebten Gassen, an den Stränden oder in den Partyvierteln von Paceville in St. Julian’s gibt es leider Taschendiebe.
Ich habe selbst miterlebt, wie Freunde im Gedränge kurz unaufmerksam waren und plötzlich ihr Handy oder die Geldbörse fehlten. Mein persönlicher Tipp ist immer: Haltet eure Wertsachen nah am Körper, am besten in einer Bauchtasche oder einer verschließbaren Innentasche.
Lasst nicht unnötig viel Bargeld mit euch herumschleppen und zeigt teuren Schmuck nicht offen. Wenn man diese einfachen Vorsichtsmaßnahmen beachtet, die eigentlich überall auf der Welt gelten, dann steht einem sorgenfreien Malta-Urlaub absolut nichts im Wege!
Q2: Wie sieht es mit der Sicherheit aus, wenn man abends ausgehen möchte oder als alleinreisende Person unterwegs ist? A2: Gerade das Nachtleben in Malta ist ja berühmt, besonders in Paceville!
Und ich kann bestätigen, dass es dort meistens sehr ausgelassen und fröhlich zugeht. Ich habe viele Abende dort verbracht und mich immer gut amüsiert.
Für Alleinreisende oder alle, die abends unterwegs sind, gilt aber auch hier: Seid aufmerksam! Die Bars und Clubs können sehr voll werden, und mit steigendem Alkoholpegel steigt leider auch manchmal die Bereitschaft einiger Leute, Grenzen zu überschreiten.
Passt auf eure Getränke auf und lasst sie nicht unbeaufsichtigt stehen, das ist eine ganz grundlegende Regel, die ich immer befolge. Was den Heimweg angeht, würde ich persönlich immer ein lizenziertes Taxi oder eine Taxi-App wie Bolt oder eCabs nutzen, anstatt zu versuchen, allein durch dunkle, leere Gassen zu irren.
Die Kosten dafür sind in der Regel überschaubar, und die Gewissheit, sicher anzukommen, ist es mir persönlich immer wert. Als alleinreisende Frau habe ich mich auf Malta zwar tagsüber absolut sicher gefühlt, aber nachts außerhalb der belebten Hauptstraßen würde ich immer lieber auf Nummer sicher gehen.
Hört auf euer Bauchgefühl – wenn sich eine Situation komisch anfühlt, geht einfach weg. So könnt ihr das maltesische Nachtleben und eure Abenteuer als Alleinreisende wirklich in vollen Zügen genießen!
Q3: Gibt es besondere Hinweise zur Sicherheit im Straßenverkehr oder andere allgemeine Verhaltenstipps, die man in Malta beachten sollte? A3: Ah, der maltesische Straßenverkehr – das ist oft ein Thema für sich und etwas, worauf man sich wirklich einstellen muss!
Ich sag’s euch ganz ehrlich: Wer in Deutschland das Autofahren gewohnt ist, wird sich anfangs vielleicht etwas schlucken. Erstens herrscht Linksverkehr, was schon eine Umstellung ist.
Zweitens ist die Fahrweise der Malteser oft… sagen wir mal “temperamentvoll”. Es wird viel gehupt, und die Verkehrsregeln werden nicht immer so streng ausgelegt, wie wir es gewohnt sind.
Als Fußgänger solltet ihr also immer extra aufpassen, auch wenn ihr eine grüne Ampel habt. Schaut lieber zweimal, bevor ihr die Straße überquert! Wenn ihr selbst ein Auto mieten wollt, was ich für die Erkundung der Insel durchaus empfehlen kann, fahrt besonders vorausschauend und defensiv.
Rechnet immer mit dem Unerwarteten! Abgesehen vom Verkehr gibt es noch ein paar kleine Dinge: Achtet im Sommer unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz und genug Flüssigkeitszufuhr, die Sonne kann hier wirklich gnadenlos sein.
Und seid respektvoll gegenüber den lokalen Bräuchen und der Kultur. Die Malteser sind ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk, und wenn man ihnen mit einem Lächeln und Respekt begegnet, wird man eine wunderbare Zeit haben.
Alles in allem: Mit einem wachsamen Auge und einer Portion Gelassenheit wird euer Aufenthalt auf Malta garantiert unvergesslich schön!






